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CAS Psychopathologie für soziale Berufe

Beschreibung

Sicherer Umgang mit psychischen Störungen.
Psychisch erkrankte Menschen benötigen häufig die Unterstützung von Fachpersonen der Sozialen Arbeit, um ihren Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten zu können. Oft sind die Probleme als Folge psychischer Belastungen oder Erkrankungen entstanden und tragen wiederum zu ihrer Aufrechterhaltung bei. Die Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist herausfordernd, weil die Symptome die Bearbeitung von Problemen erschweren und häufig eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit gefragt ist.

Soziale Arbeit und Sozialpädagogik als Ausgangspunkt.
Der CAS richtet sich an Fachpersonen nicht nur aus dem Bereich der klinischen Sozialarbeit, sondern auch aus allen anderen Feldern der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik. Im Zentrum steht neben klinisch-psychopathologischem Grundlagenwissen vor allem die sozialarbeiterische und sozial­pädagogische Perspektive: Was bedeutet eine Störung für das Leben der Betroffenen und ihre Möglichkeiten, ihren Alltag zu meistern? Welche besonderen Bedürfnisse und Einschränkungen ergeben sich für die Arbeit mit ihnen? Worauf muss im Kontakt besonders geachtet werden?

Zusammenarbeit für mehr Perspektiven.
Der CAS wurde mit der Abteilung Soziale Arbeit der Psychiatrischen Uniklinik Zürich (PUK) entwickelt und wird in Kooperation durchgeführt. Besonderes Gewicht haben Wissen und Kompetenzen, die nötig sind, um im beruflichen Alltag den besonderen Herausforderungen gerecht zu werden, die psychische Erkrankungen mit sich bringen.

Ziel

  • Die Teilnehmenden verfügen über vertiefte Kenntnisse psychischer Störungsbilder und ihrer Auswirkungen auf die Betreuung und Beratung der Betroffenen.
  • Sie können individuelle, störungsbezogen zugeschnittene Interventionen entwickeln und umsetzen, um die Betroffenen bei der Bewältigung ihrer Probleme bestmöglich zu unterstützen.
  • Sie verfügen über mehr Sicherheit im Umgang mit den Betroffenen und können kompetenter im interprofessionellen Arbeitsfeld auftreten.

Inhalt

Modul 1: Basiskompetenzen (5 ECTS)

  • Psychische Störungen und Soziale Arbeit
  • Psychopathologie und Diagnostik psychischer Störungen
  • Klinische Soziale Arbeit und interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Psychiatrie und Zwang: Ethische und rechtliche Grundlagen
  • Selbst- und Fremdgefährdung

Modul 2: Störungswissen (5 ECTS)

  • Psychische Störungen I bis IV

Modul 3: Praxis (5 ECTS)

  • Gesprächsführung mit psychisch Kranken
  • Arbeit mit Angehörigen und Ansätze der Peer-Arbeit
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gerontopsychiatrie
  • Fallwerkstatt I / Fallwerkstatt II
  • Empowerment und Recovery
  • Forensische Psychiatrie und forensische Soziale Arbeit

Zielgruppe

Der CAS richtet sich an Fachpersonen der Sozialen Arbeit sowie verwandter Disziplinen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen im Umgang mit Menschen mit psychischen Störungen erweitern und vertiefen wollen. Dazu gehören Mitarbeitende, die in psychiatrisch-klinischen Einrichtungen stationär, teilstationär oder ambulant mit psychisch Erkrankten arbeiten, aber auch Fachpersonen, die im Rahmen ihrer Aufgaben mit psychisch stark belasteten oder erkrankten Erwachsenen arbeiten, wie zum Beispiel in Sozialdiensten, Beratungsstellen, im Kindes- und Erwachsenenschutz, im Straf- und Massnahmenvollzug, in der Bewährungshilfe, in der Familienhilfe oder in ambulanten und stationären sozialpädagogischen Kontexten.

Weitere Informationen

Datum 12.01.21
Kursort ZHAW
Pfingstweidstrasse 96
8037 Zürich
+41 58 934 86 36
Preis CHF 7600.-
 
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