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Verändertes Selbsterleben von Menschen mit Demenz

Beschreibung

Ein bewusstseinsklarer Mensch hat die Gewissheit, individuell fühlen, denken und handeln zu können. Er ist in der Lage, sich selber und sein Umfeld zu betrachten und zu erleben. Durch ein funktionierendes Selbst-Erleben ist es möglich, dass in Situationen analysiert, reflektiert, Schlussfolgerungen und Entscheidungen getroffen werden können.
Für Menschen mit Demenz wird es immer schwieriger, fühlen, denken und handeln miteinander zu verbinden. Für sie wird es zunehmend komplexer, neue Herausforderungen mit bestehenden Erfahrungen zu verknüpfen. Denn das Selbst-Erleben von Menschen mit Demenz verändert sich in gravierender Weise. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen und ihr Umfeld. Sie reagieren mit Ängstlichkeit und Verkennen der eigenen Situation, wirken also gegen aussen verändert und können dies gleichzeitig immer weniger deutlich wahrnehmen. Die persönliche Bewusstheit über das eigene Kranksein und die Veränderungsprozesse fehlt. Über weite Strecken herrscht deshalb eine gewisse Ahnungslosigkeit über sich selbst. Gleichzeitig verirren und verlieren sie sich in ihrer eigenen Biografie (falsche oder fehlende autobiografische Zusammenhänge). In dieser Fortbildung setzen Sie sich mit der spannenden und relevanten Thematik in mehreren Dimensionen auseinander.

Ziel

Sie erfahren, was ein verändertes Selbst-Erleben ist und welche Konsequenzen daraus resultieren (für Betroffene und ihr Umfeld).
Sie werden auf Hinweise sensibilisiert, die auf ein verändertes Selbsterleben hindeuten.
Sie setzen sich mit Formen von herausforderndem Verhaltens auseinander und lernen, diese frühzeitig zu erkennen.
Sie befassen sich mit konstruktive Strategien bei auftretendem herausforderndem Verhalten.

Inhalt

Definition und Bedeutung «Selbsterleben» und «Dissoziativem Erleben»
Erkennen von verändertem Selbst-Erleben bei demenzbetroffenen Menschen
Die Beeinflussung von körperlichen Beschwerden auf das Selbst-Erleben
Hinweise auf verändertes Selbst-Erleben: Wahn, Halluzinationen, Angst und Unruhe als augenfällige Zeichen frühzeitig erkennen
Milieutherapeutische Massnahmen: Möglichkeiten, um verändertem Selbst-Erleben konstruktiv zu begegnen

Zielgruppe

Mitarbeitende in der Pflege und Betreuung (Spitex und Spitin) sowie weitere interessierte Personen

Bemerkung

Ihre Ansprechperson: Beatrice Widmer, beatrice.widmer@zuerich.ch, Tel. 044 415 18 02

Weitere Informationen

Datum 19.03.19
Zeit 08:30 - 16:30
Kursort SGZ, Räffelstrasse 12, 8045 Zürich
Räffelstrasse 12
8045 Zürich
044 276 18 18
Lektionen 8x50 min
Teilnehmer min Tn.: 12 / max Tn.: 18
Preis CHF 300.-
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