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CAS Case Management im Zwangskontext

Beschreibung

Methodisches und praxisorientiertes Case Management.
Die Arbeit mit dissozialen oder delinquenten Menschen fordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie ein gezieltes Case Management. Es gilt, unter allen beteiligten Fachpersonen ein gemeinsames Fallverständnis zu entwickeln und eine rückfallpräventive, resozialisierende Fallführung zu gewährleisten. Aufbauend auf dem Verständnis der Risiko- und Ressourcenorientierung werden innovative Ansätze aus Wissenschaft und Forensik mit der Alltagsarbeit verbunden. Dabei spielt die Förderung mit dem Ziel der sozialen Integration eine entscheidende Rolle.

Rückfallpräventiv und resozialisierend.
Die rückfallpräventive, resozialisierende Arbeit im Zwangskontext ist vielseitig und anspruchsvoll. Neue Behandlungs- und Vollzugskonzepte müssen professionell und der Praxis angepasst umgesetzt werden. Dem Case Management, der daraus resultierenden Fallverantwortung und dem damit verbundenen Übergangsmanagement, welche die soziale Integration delinquenter Menschen zum Ziel hat, werden in diesem CAS ein besonderes Augenmerk geschenkt.

Neueste Erkenntnissen aus Praxis, Lehre und Forschung.
Dieser CAS wurde in Kooperation mit dem Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung des Kantons Zürich sowie dem Schweizerischen Kompetenzzentrum für den Justizvollzug entwickelt. Der CAS vermittelt die nötigen Grundlagen und stellt vertieftes Wissen vor. Für einen optimalen Theorie-Praxis-Transfer werden Wissen und Erfahrung der Teilnehmenden einbezogen. Die Dozierenden gewährleisten den Wissenstransfer der Teilnehmenden in den Arbeitsalltag. Digitales Lernen bietet zusätzliche Möglichkeiten für Vertiefung und Vernetzung.

Ziel

Die Teilnehmenden entwickeln ein professionelles Verständnis der Fallführung und Fallverantwortung. Durch die breite Vielfalt an rückfallpräventiven und resozialisierenden Interventionen erweitern sie ihre fachlichen Handlungsmöglichkeiten und verstehen diese im Kontext der interdisziplinären Zusammenarbeit gezielt einzusetzen. Sie verbessern ihre Kompetenzen und können die vermittelten Methoden und Instrumente fachgerecht und fallspezifisch einsetzen. Dank erworbenem sowie vertieftem Wissen und neuen Fertigkeiten stärken die Teilnehmenden ihre Motivation für die Arbeit im Umfeld mit dissozialem und delinquentem Klientel.

Inhalt

Modul 1: Grundlagen (5 ECTS)

  • Risiko- und Ressourcenorientierung
  • Vollzugsplanung: Vollzugsplan, Interventionsplanung
  • Tätergruppen

Modul 2: Case Management (5 ECTS)

  • Case Management und rückfallpräventive Fallführung
  • Case Management im ambulanten und im stationären Jugendmassnahmenvollzug
  • Case Management, Sitzungen und Berichtswesen

Modul 3: Übergangsmanagement und Interdisziplinarität (5 ECTS)

  • Übergangsmanagement
  • Angehörigenarbeit als wichtiger Bestandteil des Übergangsmanagements
  • Interdisziplinarität: Inhalte von und Zusammenarbeit mit anderen Vollzugsfachgebieten

Fakultative Studienreise ins nahe Ausland

Zielgruppe

Fachleute der Sozialen Arbeit sowie verwandter Disziplinen, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit dissozialem Verhalten, Delinquenz oder Kriminalität beschäftigen: Mitarbeitende des Straf- und Massnahmenvollzugs für Erwachsene und junge Erwachsene, der Bewährungshilfe, der Vollzugsbehörden, weiterer Dienste sowie Mitarbeitende in ambulanten, stationären und teilstationären Einrichtungen der gesetzlichen Jugend- und Familienhilfe (wie beispielsweise Jugendheime mit strafrechtlich Eingewiesenen).

Weitere Informationen

Datum 24.01.22
Kursort ZHAW
Pfingstweidstrasse 96
8037 Zürich
+41 58 934 86 36
Preis CHF 6500.-
Weiterbildungsgutscheine akzeptiert Nein
 
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