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CAS Forensisches Bedrohungsmanagement

Beschreibung

Risiken erkennen und Gewalt verhindern.
Im Alltag kommt es immer wieder zu Konflikten, sei das nun im beruflichen Umfeld oder im privaten. Das reicht von jähen Eskalationen bis hin zu sich allmählich steigernden, höchst bedrohlichen Situationen. Dabei ist es essenziell, dass potenziell gefährliche Personen und Konstellationen frühzeitig erkannt werden. Dies ermöglicht, geeignete Interventionen zu ergreifen oder einzuleiten und damit Gewalttaten zu verhindern.

Interdisziplinär arbeiten und Netzwerk erweitern.
Der CAS wurde in Kooperation mit Justizvollzug und Wiedereingliederung Kanton Zürich und den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel entwickelt. Die Dozierenden sind ausgewiesene Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Kriminalprävention und der forensischen Psychologie und Psychiatrie. Sie verfügen über umfassendes Fachwissen und jahrelange praktische Erfahrung. Die Weiterbildungsteilnehmenden profitieren von dieser breitgefächerten Expertise. Sie erhalten die Gelegenheit, ihr Netzwerk sowohl mit Forschenden als auch mit der Praxis des Bedrohungsmanagements auszubauen. Der CAS richtet sich an Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit Bedrohungen konfrontiert sind.

Kompetenzen erwerben und Sicherheit erlangen.
Die Teilnehmenden werden mit praktischen Übungen und Theorie dazu befähigt, typische Hochrisiko-Konstellationen zu erkennen. Sie lernen und üben Methoden, um den Interventionsbedarf bei Bedrohungssituationen beurteilen und diese anwenden zu können. Dadurch gewinnen sie Sicherheit, wie mit Bedrohungen und bedrohlichen Personen umzugehen ist.

Ziel

  • Die Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung erkennen typische Hochrisiko-Konstellationen von Bedrohungen.
  • Sie verfügen über Methodenwissen zur Beurteilung des Interventionsbedarfs bei Bedrohungssituationen und können dieses in der Praxis anwenden.
  • Sie wissen, welches die häufigen Fehler in der Beurteilung bedrohlicher Personen und Konstellationen sind, und kennen Strategien zur Vermeidung der Fehler.
  • Sie erlangen Handlungssicherheit im Umgang mit Bedrohungen und bedrohlichen Personen.

Inhalt

Modul 1: Einführung und Grundlagen (4 ECTS)

  • Bedrohungsmanagement als neues interdisziplinäres Fachgebiet
  • Rechtliche Einordnung
  • Psychopathologie
  • Diagnostik

Modul 2: Methoden des Bedrohungsmanagements (4 ECTS)

  • Einführung in das Risk-Assessment
  • Bedrohungsmanagement - Von der Einschätzung zur Intervention
  • Polizeiliches Bedrohungs- und Risikomanagement

Modul 3: Spezifische Phänomenbereiche (4 ECTS)

  • Häusliche Gewalt
  • Gewalt im Ausbildungs- und Arbeitskontext
  • Ideologisch motivierte Gewalt
  • Psychiatrische Patienten und Patientinnen

Modul 4: Risikokommunikation und Praxisfälle (3 ECTS)

  • Risikokommunikation und Gesprächsführung
  • Fallmanagement und Deeskalation
  • Praxisfälle

Zielgruppe

Der CAS richtet sich an Mitarbeitende und Verantwortliche aus Organisationen verschiedener Bereiche der Sozialen Arbeit, die mit Bedrohung konfrontiert sind. Dazu gehören beispielsweise kantonale Einrichtungen (Gemeindeämter, Gerichte etc.), Sozialdienste, Kliniken, Schulen, Heime, Einrichtungen des Justizvollzugs oder Frauenhäuser, ebenso Mitarbeitende bei der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden, Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen, Anwältinnen und Anwälte sowie medizinisches und psychologisches Personal.

Weitere Informationen

Datum 17.03.22
Kursort ZHAW
Pfingstweidstrasse 96
8037 Zürich
+41 58 934 86 36
Preis CHF 6900.-
Weiterbildungsgutscheine akzeptiert Nein
 
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